Gender Mainstreaming

Die Strategie des Gender Mainstreaming zielt darauf, die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen bei allen Entscheidungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu berücksichtigen, um so die Gleichstellung der Geschlechter durchzusetzen.
Werden bei der Gender Analyse Benachteiligungen festgestellt, sind „Frauenpolitik“ bzw. „Männerpolitik“ die einzusetzenden Instrumente, um der jeweiligen Benachteiligung entgegenzuwirken.
Seit den Amsterdamer Verträgen von 1997/1999 ist Gender-Mainstreaming ein erklärtes Ziel der Europäischen Union.
Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat mit Kabinettsbeschluss vom 18. Juni 2002 die flächendeckende Umsetzung von Gender Mainstreaming beschlossen. In ihrem Rahmenkonzept Gender Mainstreaming - Modernes Steuerungsinstrument zur Qualitätsentwicklung sind die Eckpunkte und Methoden für die Verwirklichung von Gender Mainstreaming in Schleswig-Holstein festgelegt.
 
Gleichstellungsziele zum Handlungsfeld sind u.a.:
•    Sicherstellung eines von der politischen Führung getragenen Grundsatzbeschlusses und damit verbunden die Bereitstellung von Ressourcen in den Verwaltungen.
•    Einführung des Gender Budgetings um Transparenz über die Vergabe öffentlicher Mittel zu erzielen und eine geschlechtergerechte Verteilung zu erreichen.

Informationen:
•    Genderkompetenz-Zentrum
•    Gender Index
•    Gender Research Group – Christian-Albrecht-Universität Kiel